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Marokko und Spanien nähern sich an

Madrid. Nach dem Einlenken Spaniens gegenüber Marokko im Konflikt um die besetzte Westsahara hat König Mohammed VI. in Rabat den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez empfangen. »Dieser Besuch markiert den Beginn einer neuen Phase in den Beziehungen zwischen Spanien und Marokko, die auf Transparenz, gegenseitigem Respekt und der Einhaltung der unterzeichneten Abkommen beruht«, schrieb Sánchez nach dem Treffen im Königspalast am Donnerstag abend auf Twitter. Der Empfang wurde in Spanien als »besondere Ehre« bezeichnet, in Marokko ruhen im islamischen Fastenmonat Ramadan normalerweise alle politischen Aktivitäten. Mitte März war bekanntgeworden, dass Ma­drid den Vorschlag Marokkos unterstützt, die Westsahara zu einer autonomen Provinz unter marokkanischer Souveränität zu machen. Bisher war Spanien für ein Referendum über die Zukunft der früheren spanischen Kolonie südlich von Marokko eingetreten, die rund 600.000 Einwohner hat. Seit dem Abzug der Spanier 1975 hält Marokko den größten Teil des Gebiets an der Atlantikküste Nordwestafrikas besetzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2022, Seite 9, Ausland

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