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EU-Agrarpolitik: Kampf um Blühstreifen

Berlin. Sollte die EU mehr Lebensmittel durch weniger Umweltauflagen produzieren wollen, wäre nicht viel gewonnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse, die die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung am Freitag vorstellte. Vier Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in der EU sollen künftig ökologischen Zwecken vorbehalten bleiben, etwa als Blühstreifen oder Brachen. Würden sie doch weiter bewirtschaftet, ließe sich die weltweite Produktion von Getreide um 0,4 Prozent steigern. Begrenzungen wie Arbeitskräfte- oder Wassermangel seien da nicht berücksichtigt, teilte die Stiftung mit. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2022, Seite 5, Inland

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