Zum Inhalt der Seite

Bayern prüft Aufschub von Atomausstieg

Berlin. Das Bundesland Bayern prüft die Wiederinbetriebnahme eines Atomkraftwerks sowie den Aufschub des zum Jahresende geplanten Atomausstiegs. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte der Augsburger Allgemeinen (Freitagausgabe), die Überlegungen beträfen das letzte bayerische Akw Isar 2 sowie das Akw Gundremmingen. Der Ende Dezember abgeschaltete Block C in Grundremmingen befindet sich derzeit noch im »Nachlauf«. Laut Aiwanger wird nun geprüft, »hier wieder Fahrt aufzunehmen«. Entgegen anderslautender Äußerungen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärte Aiwanger, er wolle eher Kohle- als Atomkraftwerke länger laufen lassen. (AFP/Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2022, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!