Zum Inhalt der Seite

Türkei bombardiert Ziele in Nordsyrien

Kamischli. Eine türkische Drohne hat am Donnerstag abend einen Kleinbus auf der Straße zwischen Kamischli und Amude in Nordsyrien bombardiert. Bei dem Angriff wurden vier der 15 Insassen verletzt, drei Frauen und der Busfahrer. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Bei dem Angriff handelte es sich um den dritten Drohnenangriff der Türkei auf Fahrzeuge in der Nähe von Amude in diesem Monat. Am 9. Februar waren beim Beschuss eines Fahrzeugs ein Elfjähriger getötet und drei weitere Personen verletzt worden. Die Drohnenangriffe sind Teil der Spezialkriegsführung der Türkei, die auf die Vertreibung der Zivilbevölkerung aus der nordostsyrischen Autonomieregion zielt. (ANF/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2022, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Joán Ujházy 25. Feb. 2022 um 19:47 Uhr
    Russland marschiert in die Ukraine ein. Der Westen reagiert hysterisch. Die Türkei bombardiert syrische Zivilisten. Der Westen »reagiert« mit Schweigen. Das ist »Ausgewogenheit« à la NATO, EU, USA.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!