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Gericht in Chile stoppt Lithumförderung

Santiago de Chile. Ein Berufungsgericht in Chile hat eine staatliche Ausschreibung für ein millionenschweres Projekt zur Lithiumförderung gestoppt. Das Gericht in der nördlichen Stadt Copiapó legte den kürzlich erfolgten Zuschlag für eine chinesische und eine chilenische Firma am Freitag (Ortszeit) zunächst auf Eis. Die Ausschreibung hatte für Kontroversen gesorgt, weil sie nur zwei Monate vor dem Ende der Amtszeit des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera erfolgt war. Das Gericht gab damit einer Klage des Gouverneurs von Copiapó, Miguel Vargas, und einer Gruppe von indigenen Gemeinden statt, die eine Salzebene in der Atacamawüste bewohnen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2022, Seite 2, Ausland

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