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Sudan: Proteste gegen Militärputsch gehen weiter
Khartum. Am Donnerstag haben im Sudan erneut Zehntausende gegen die Militärherrschaft im Land demonstriert. Einsatzkräfte gingen in der Hauptstadt Khartum gegen die Protestierenden auf ihrem Weg zum Präsidentenpalast mit Tränengas vor. Erstmals kam auch ein Polizist zu Tode. Nach Angaben des Sudanesischen Ärztekomitees starben seit dem Putsch am 25. Oktober 2021 mindestens 63 Menschen, Hunderte wurden durch Kugeln der Einsatzkräfte verletzt. Am Montag hatten die Vereinten Nationen eine Vermittlungsmission zwischen der Militärregierung und der Protestbewegung gestartet, die unter anderem vom Gewerkschaftsverband SPA abgelehnt wird. (AFP/jW)
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