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Großbritannien und Norwegen beschließen Fischfangquoten

Foto: Andrew Parsons/PA/epa/dpa
Kabeljau auf einem britischen Fischmarkt (2001)

London/Oslo. Großbritannien und Norwegen haben sich für das kommende Jahr auf eine Vereinbarung für den gegenseitigen Zugang zu ihren Gewässern für den Fischfang geeinigt. Wie das britische Ministerium für Umwelt am Dienstag mitteilte, erhalten britische Fischer 2022 Zugang zu 30.000 Tonnen Grundfisch in norwegischen Gewässern in der Nordsee. Dabei geht es unter anderem um Fischarten wie Kabeljau und Schellfisch. Hinzu kommen mehr als 7.000 Tonnen Kabeljau in der Arktis.

Die Abmachung »bietet Chancen für die britische Flotte und sichert ein starkes Gleichgewicht, das sowohl der Fischindustrie als auch dem Schutz der Meeresumwelt dient«, erklärte die britische Fischereistaatssekretärin Victoria Prentis der Mitteilung zufolge. Die Abmachung beruht weitgehend auf Gegenseitigkeit, wie aus einer Mitteilung des Fischereiministeriums in Oslo hervorgeht. Norwegische Fischer dürfen demnach dieselbe Menge Grundfisch aus britischen Gewässern entnehmen. Hinzu kommen 17.000 Tonnen Hering, die beide Seiten in den Gewässern des jeweils anderen fangen dürfen. (dpa/jW)

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Erschienen am 22.12.2021, Kapital & Arbeit

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