-
02.12.2021
- → Inland
Personalnot in der Pflege verschärft sich weiter
Berlin. Die Personalnot in der Pflege droht sich weiter zu verschärfen. Bis 2030 dürften voraussichtlich rund 182.000 Arbeitskräfte zusätzlich in der BRD benötigt werden, ergaben Berechnungen für den »Pflegereport« der Barmer Krankenkasse, der am Mittwoch vorgestellt wurde. Die Zahl der Pflegebedürftigen dürfte demnach bis 2030 von derzeit 4,5 Millionen auf rund sechs Millionen steigen. »Bereits heute fehlen Tausende Pflegekräfte und tragende Konzepte, wo diese Menschen herkommen sollen«, sagte Kassenchef Christoph Straub. Er warnte, die BRD sei auf dem besten Wege, in einen prekären Pflegenotstand zu geraten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!