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Chile: Indigene sterben nach Zusammenstößen

Santiago de Chile. Bei Zusammenstößen mit Einsatzkräften der Polizei und des Militärs in Chile sind zwei Indigene getötet worden. Drei weitere Menschen wurden bei dem Vorfall in der Provinz Arauco am Mittwoch (Ortszeit) verletzt, wie Innenminister Rodrigo Delgado mitteilte. Nach Angaben des Ministers ereigneten sich die Todesfälle in der Nähe der Stadt Cañete. Bei den Opfern handle es sich um zwei Mitglieder des indigenen Volks der Mapuche. Wie das Gesundheitszentrum der Gemeinde Tirúa mitteilte, starben die beiden aufgrund von Schussverletzungen. Im Süden Chiles kam es zuletzt immer wieder zu Zusammenstößen. Präsident Sebastián Piñera hatte deshalb den Notstand für südliche Gebiete des Landes ausgerufen und die Entsendung von Soldaten angeordnet. Die Mapuche fordern die Rückgabe des Landes, das sie als ihren angestammten Besitz betrachten, und mehr Autonomie vom chilenischen Staat. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2021, Seite 6, Ausland

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