-
05.11.2021
- → Inland
Jeder zehnte in BRD mit zuwenig Wohnraum
Wiesbaden. Rund 8,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben zuwenig Wohnraum. Im vergangenen Jahr lebten damit 10,3 Prozent der Bevölkerung in Wohnungen, die nach europäischer Definition als überbelegt gelten. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Gemäß der Definition muss ein Einpersonenhaushalt mindestens zwei Zimmer haben, damit die Wohnung nicht als überbelegt gilt.
Menschen in Städten, Alleinlebende sowie Alleinerziehende und deren Kinder waren überdurchschnittlich häufig betroffen. Im Jahr 2020 lebten 16,4 Prozent der Minderjährigen in der BRD in überbelegten Wohnungen. Unter den Haushalten mit Kindern war die Überbelegungsquote bei Alleinerziehenden am höchsten, 29,9 Prozent hatten zu wenige Wohnräume. (AFP/jW)
Weiter Beiträge zum Thema in der heutigen Ausgabe:
https://www.jungewelt.de/artikel/413908.beengt-fürs-kapital.html
Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?
Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.
Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!