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Jeder zehnte in BRD mit zuwenig Wohnraum

Wiesbaden. Rund 8,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben zuwenig Wohnraum. Im vergangenen Jahr lebten damit 10,3 Prozent der Bevölkerung in Wohnungen, die nach europäischer Definition als überbelegt gelten. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Gemäß der Definition muss ein Einpersonenhaushalt mindestens zwei Zimmer haben, damit die Wohnung nicht als überbelegt gilt.

Menschen in Städten, Alleinlebende sowie Alleinerziehende und deren Kinder waren überdurchschnittlich häufig betroffen. Im Jahr 2020 lebten 16,4 Prozent der Minderjährigen in der BRD in überbelegten Wohnungen. Unter den Haushalten mit Kindern war die Überbelegungsquote bei Alleinerziehenden am höchsten, 29,9 Prozent hatten zu wenige Wohnräume. (AFP/jW)

Weiter Beiträge zum Thema in der heutigen Ausgabe:
https://www.jungewelt.de/artikel/413908.beengt-fürs-kapital.html

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2021, Seite 1, Inland

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