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Rom: Faschisten stürmen Gewerkschaftszentrale

Rom. Faschisten haben gemeinsam mit Impfgegnern während einer Demonstration in Rom für schwere Straßenkämpfe mit Verletzten und Festnahmen gesorgt. Bei Zusammenstößen mit der Polizei war es am Sonnabend zu Angriffen und Handgemengen gekommen, die Einsatzkräfte setzten Tränengas, Schlagstöcke und Wasserwerfer ein. Die Polizei nahm bis Sonntag mittag zwölf Menschen fest, darunter die beiden Anführer der faschistischen Partei Forza Nuova, Giuliano Castellino und Roberto Fiore. Vor allem die Erstürmung der Zentrale der Gewerkschaft CGIL, bei der unter anderem drei Carabinieri verletzt wurden, schockierte. Demonstranten attackierten Wachleute mit Stöcken und Fahnenstangen und drangen in das Innere des Gebäudes vor, wie auf Amateuraufnahmen zu sehen war. Von einem Akt »faschistischer Gewalt« und einem »Angriff auf die Verfassung« sprach CGIL-Chef Maurizio Landini. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2021, Seite 1, Ausland

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