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Scholz für Pflicht zum Homeoffice bis Ende Juni

Berlin. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) lehnt Forderungen von Unternehmerverbänden nach einer frühzeitigen Aufhebung der Homeofficepflicht ab. Der SPD-Kanzlerkandidat beharrt darauf, dass Arbeit im Homeoffice bis Ende Juni die Regel bleiben soll. »Das Virus ist noch nicht besiegt. Deshalb halte ich es für absolut richtig, wie vereinbart die Pflicht zum Homeoffice beizubehalten«, sagte Scholz gegenüber Bild am Sonntag. Die Regelung läuft nach bisheriger Planung ohnehin am 30. Juni aus. Gemäß dem Infektionsschutzgesetz soll derzeit Arbeit im Homeoffice die Regel sein – zumindest bei Beschäftigten, die im Büro arbeiten. FDP-Fraktionsvize Michael Theurer kritisierte die Haltung von Scholz. Wer Biergärten öffne, »dürfe nicht an der Homeofficepflicht festhalten«, sagte er am Sonntag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2021, Seite 5, Inland

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