Zum Inhalt der Seite

UNICEF fordert mehr Unterstützung für Covax

Genf. Reiche Staaten könnten der Covax-Initiative nach Ansicht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF mehr als 150 Millionen Impfdosen bereitstellen, ohne ihre eigenen Immunisierungsprogramme gegen Corona zu gefährden. Die sieben führenden Industrienationen (G 7) und die EU könnten dazu beitragen, die weltweite Impflücke zu schließen, indem sie 20 Prozent ihrer Vorräte für Juni, Juli und August der Covax-Initiative für die weltweite Verteilung überließen, heißt es in einer am Montag von UNICEF veröffentlichten Studie der britischen Firma Airfinity. Die Covax-Initiative hat das Ziel, ärmere Staaten mit Impfstoffen zu versorgen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!