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Organisationen und Künstler für Umverteilung

Berlin. In einem offenen Brief an die Bundesregierung fordern mehr als 100 Künstlerinnen, Künstler und andere Intellektuelle höhere Steuern für Wohlhabende. Es habe sie bestürzt, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Vermögensabgabe zur Finanzierung der Milliardenkosten im Kampf gegen die Coronapandemie strikt abgelehnt habe, schreiben sie. Unter keinen Umständen dürften in den kommenden Jahren Geringverdienende unter Spardruck leiden.

Konkret schlagen die Initiatoren eine einmalige Vermögensabgabe sowie die Einführung einer Vermögenssteuer vor. Außerdem sollten Erbschaften und Schenkungen effektiver besteuert und der Spitzensteuersatz angehoben werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2021, Seite 1, Inland

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