-
29.03.2021, 19:14:54
- → Ausland
Iran strebt langfristiges Abkommen mit Russland an
Teheran. Der Iran will nach dem langfristigen Kooperationsabkommen mit China eine entsprechende Vereinbarung auch mit Russland abschließen. »Wir wollen auch mit Russland ein ähnliches Abkommen wie mit China, das praktisch als eine Roadmap langfristig eine bindende wirtschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht«, sagte der Leiter des außenpolitischen Ausschusses im iranischen Parlament, Modschtaba Solnur, am Montag. Außerdem seien diese Abkommen eine effektive Option, US-amerikanische und europäische Sanktionen gegen den Iran zu umgehen, so Solnur laut der Nachrichtenagentur Mehr News Agency. Die Ankündigung Solnurs ist aus Regierungskreisen noch nicht bestätigt worden, es gibt jedoch Spekulationen, dass der russische Außenminister Sergej Lawrow demnächst Teheran besuchen wird.
Am Sonnabend hatten die Außenminister Irans und Chinas in Teheran ein Kooperationsabkommen mit einer Laufzeit von 25 Jahren unterzeichnet. Damit soll der Weg für Investitionen Chinas in Milliardenhöhe frei werden. Im Gegenzug will der Iran Öl zu günstigen Preisen liefern. Präsident Hassan Ruhani bezeichnete das Abkommen als ein strategisch wichtiges Projekt für Wirtschaftswachstum im Iran sowie Stabilität und Frieden in der Region. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!