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Psychische Störungen bei Kindern zugenommen

Berlin. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin und die niedergelassenen Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie sind besorgt. Die psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen aufgrund der Coronapandemie haben stark zugenommen. Vor allem Depressionen, Angst-, Zwangs-, Ess- und Verhaltensstörungen, soziale Phobien, Schulabsentismus, Medienmissbrauch bzw. Medienabhängigkeit, Schlafstörungen und Störungen des Tag- und Nachtrhythmus seien bei den Heranwachsenden zu beobachten, erklärte die KV am Dienstag. Die psychischen Belastungen und Störungen wurden bei Patienten aller Gesellschaftsschichten festgestellt, allerdings sei bei Familien mit niedrigem Einkommen eine deutlich höhere Belastung zu verzeichnen. Vor diesem Hintergrund befürworten die Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie die Schulöffnungen, gleichwohl die infektiologischen und epidemiologischen Bedenken sehr groß sind. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2021, Seite 5, Inland

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