Zum Inhalt der Seite

Auslandseinsätze: Kabinett beschließt Verlängerung

Berlin. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Verlängerung von zwei Bundeswehr-Einsätzen im Ausland beschlossen. Die deutschen Beteiligungen am UN-Einsatz UNMISS im Südsudan sowie an der NATO-Operation »Sea Guardian« im Mittelmeer sollen für jeweils ein Jahr fortgesetzt werden, verlautete aus Regierungskreisen in Berlin. Der Bundestag muss den Verlängerungen noch zustimmen. Mit bis zu 50 Soldaten soll sich die Bundeswehr dem Kabinettsbeschluss zufolge an der von den Vereinten Nationen geführten Mission beteiligen, die offiziell unter anderem den Zugang für humanitäre Hilfe im Südsudan aufrechterhalten soll. Derzeit sind elf Bundeswehr-Soldaten an der Mission beteiligt. Aufgabe der Operation »Sea Guardian« ist es, im Mittelmeer den »Seeraum zu überwachen« und »Terrorismus zu bekämpfen«. Daran können sich laut Kabinettsbeschluss bis zu 650 deutsche Soldaten beteiligen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2021, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!