-
10.02.2021
- → Ausland
Wahlrat in Ecuador muss Tausende Urnen überprüfen
Quito. Zwei Tage nach der ersten Runde der Präsidentenwahl in Ecuador steht der Gegner des Linkskandidaten Andrés Arauz in der Stichwahl noch immer nicht fest. Wegen rechnerischer Ungenauigkeiten, fehlender Unterschriften der Wahlvorstände oder Beschwerden politischer Parteien müssen 3.778 Wahlurnen überprüft und neu ausgezählt werden, wie der Wahlrat CNE am Dienstag mitteilte. Das entspricht 9,45 Prozent aller Urnen. Aus weiteren 741 Urnen aus abgelegenen Gebieten wurden die Unterlagen bislang noch gar nicht ausgezählt. Während es der Linkskandidat Arauz mit rund 32 Prozent der Stimmen bereits klar in die Stichwahl am 11. April geschafft hat, ist der zweite Platz noch umkämpft. Derzeit liegt Yaku Pérez von der Indigenenpartei Pachakutik mit 20,12 Prozent der Stimmen knapp vor dem rechten Banker Guillermo Lasso mit 19,48 Prozent der Stimmen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!