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Kompromiss in Libyen zu Übergangsregierung

Genf. Die Konfliktparteien im Kriegsland Libyen haben den Vereinten Nationen zufolge Fortschritte bei der Suche nach einer Übergangsregierung gemacht, die den Weg zu Wahlen ebnen soll. Bei Gesprächen in Genf habe sich ein Ausschuss auf Schritte geeinigt, wie die Übergangsregierung gewählt werden soll. Die amtierende UN-Sondergesandte für Libyen, Stephanie Williams, sprach am Samstag abend vom »bestmöglichen Kompromiss«. Nun sollen alle 75 Teilnehmer der Gespräche an diesem Montag darüber abstimmen. Williams stellte klar, dass es lediglich um die Wahl einer »vorübergehenden, vereinten Exekutivbehörde« gehe. Diese solle später durch eine »dauerhafte, demokratisch gewählte Regierung ersetzt« werden – nach Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, die für den 24. Dezember dieses Jahres geplant sind. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2021, Seite 7, Ausland

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