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Mehr Minderjährige aus Mittelmeer gerettet

Berlin. Die Organisation SOS Mediterranee hat auf den hohen Anteil von unbegleiteten Migranten unter 18 Jahren aufmerksam gemacht, die bei der Seenotrettung aufgegriffen worden sind. Vor allem deren Anteil sei gestiegen, »von 19 Prozent 2016 auf 25 Prozent 2020«, sagte die Sprecherin von SOS Mediterranee Deutschland, Petra Krischok, am Dienstag. Die Organisation rettete nach eigenen Angaben in rund fünf Jahren fast 31.800 Menschen aus dem Mittelmeer. Davon waren etwa 7.150 minderjährig.

Von 2016 bis 2018 war SOS Mediterranee mit der »Aquarius« zur See gefahren, seit Juli 2019 mit der »Ocean Viking«. Derzeit sind beinahe alle Schiffe der verschiedenen Rettungsorganisationen im Mittelmeer nicht im Einsatz. Die Organisation fordert deshalb eine staatliche europäische Seenotrettung und ein Ende der Zusammenarbeit mit den Behörden in Libyen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2020, Seite 1, Inland

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