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Flüchtlingskarawane aus Honduras gestoppt

San Pedro Sula. Nach zwei verheerenden Wirbelstürmen haben sich in Honduras mehrere hundert Menschen in einer Flüchtlingskarawane zusammengeschlossen. Mindestens 300 Flüchtende brachen nach Schätzungen örtlicher Medien am Mittwoch abend (Ortszeit) in der Stadt San Pedro Sula mit dem Ziel USA auf. Am Donnerstag wurden sie noch vor der Grenze zu Guatemala gestoppt, wie die Migrationsbehörde des Nachbarlandes mitteilte. Vor etwa einem Jahr hatte die Regierung des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump mit Guatemala, Honduras und El Salvador Vereinbarungen getroffen, mit denen die drei Länder zu »sicheren Drittstaaten« erklärt wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2020, Seite 6, Ausland

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