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Haribo: Beschäftigte protestieren weiter

Wilkau-Haßlau. Unter dem Motto »Die Lichter dürfen nicht ausgehen« protestierten am Sonntag nachmittag Beschäftigte des Haribo-Werkes im westsächsischen Wilkau-Haßlau und ihre Familien mit einem Lampionumzug gegen die drohende Schließung. Aufgerufen dazu hatte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG). Das Unternehmen will den einzigen Standort des Unternehmens im Osten zum Jahresende dichtmachen. »Es ist ein typischer Fall von Profitstreben. Arbeitsplätze und die Lebensperspektiven von Menschen sollen für Renditeziele geopfert werden, ein wichtiger Betrieb würde aus der Region verschwinden«, wird Thomas Lißner von der NGG in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung zitiert. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2020, Seite 5, Inland

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