-
05.12.2020
- → Inland
Kampagne will Mietenstopp für alle
Frankfurt am Main. Die Mieten sollen in Regionen Hessens mit angespanntem Wohnungsmarkt fünf Jahre lang maximal um ein Prozent pro Jahr steigen dürfen – dafür setzt sich ein Bündnis aus Mieterbund, DGB, Caritas ein. Mit einer Petition wollen die Initiatoren den »Mietenstopp für Alle!« auf den Weg bringen, wie sie am Freitag in Frankfurt berichteten. Die bestehenden Regelungen wie etwa Mietpreisbremse und abgesenkte Kappungsgrenze reichten nicht aus, sagte Gert Reeh, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes Hessen. Ein Mietenstopp könnte Mietern »eine Atempause« verschaffen, sagte Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!