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Paris tötet führenden Dschihadisten in Mali

Paris. Die französische Armee hat nach Regierungsangaben in Mali einen international gesuchten Dschihadisten mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Qaida getötet. Verteidigungsministerin Florence Parly erklärte am Freitag, Soldaten hätten Bah Ag Moussa »neutralisiert«. Er habe zu den »historischen Anführern der dschihadistischen Bewegung in der Sahelzone« gehört. Ag Moussa war einer der Gründer der dschihadistischen Gruppe Ansar Dine. Der abtrünnige Armeeoffizier wurde von den USA wie der UNO als »Terrorist« eingestuft. Er war ab den 1990er Jahren an Aufständen der Tuareg gegen die malische Regierung beteiligt und wandte sich ab 2012 dem Dschihadismus zu. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2020, Seite 6, Ausland

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