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Gespräche zwischen Ankara und Athen

Ankara. Im Streit um die Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen im Mittelmeer hat die Türkei nach eigenen Angaben erste Gespräche mit Griechenland vereinbart. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Donnerstag, er habe während eines Sicherheitsforums im slowakischen Bratislava mit seinem griechischen Amtskollegen Nikos Dendias gesprochen. Dabei seien »Sondierungsgespräche und vertrauensbildende Maßnahmen« vereinbart worden. Konkrete Termine wurden nicht bekannt. Die Beziehung zwischen den beiden NATO-Staaten ist wegen der türkischen Suche nach Erdgas im östlichen Mittelmeer angespannt. Athen bezichtigt den Nachbarn, vor griechischen Inseln illegal Vorkommen zu erkunden. Die Regierung in Ankara weist die Vorwürfe zurück und vertritt den Standpunkt, dass die Regionen, in denen sie nach Erdgas sucht, zum türkischen Festlandsockel gehören. (Reuters/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2020, Seite 1, Ausland

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