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Erbgutveränderung

Chemienobelpreis für Genforscherinnen

Stockholm. Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an die Genforscherinnen Emmanuelle Charpentier (Frankreich) und Jennifer A. Doudna (USA) für die Entwicklung von Methoden zur Erbgutveränderung. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm mit. Sie haben die »Genschere« CRISPR/Cas9 maßgeblich entwickelt. Das habe die molekularen Lebenswissenschaften revolutioniert, neue Möglichkeiten für die Pflanzenzüchtung gebracht, trage zu innovativen Krebstherapien bei und könne den Traum von der Heilung vererbter Krankheiten wahr werden lassen, so die Akademie. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2020, Seite 2, Inland

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