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CDU: Männerwahlkampf mit Frauenquote

Berlin. Norbert Röttgen, ein Kandidat für den CDU-Vorsitz, hat sich für eine verbindliche Frauenquote ausgesprochen und sich damit von seinen Konkurrenten abgegrenzt. Frauen müssten in Parteiämtern und Gremien paritätisch vertreten sein, sagte Röttgen am Dienstag im Fernsehsender N-TV. Mit Blick auf seine Mitbewerber um den CDU-Vorsitz, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet und den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz, sagte Röttgen: »Ich bin der einzige Kandidat, der das so klar sagt, ich finde, da ist auch Klarheit jetzt geboten«. Merz lehne die Quote eher ab, Laschet sage nichts dazu. Letzterer zog jedoch am Donnerstag nach: Er unterstütze das Kompromisspapier der Parteispitze, wonach bis 2025 schrittweise eine Frauenquote bis 50 Prozent eingeführt werden soll, teilte Laschet mit. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2020, Seite 15, Feminismus

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