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Kaum Spitzenbeamte aus dem Osten
Berlin. In den Bundesministerien gibt es kaum Abteilungsleiter aus Ostdeutschland. Gerade mal vier von insgesamt 133 Posten waren Ende August mit Beamten besetzt, die in einem der ostdeutschen Länder geboren wurden, wie das Innenministerium auf Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Höhn (Die Linke) mitteilte. Im Bundeskanzleramt gibt es demnach keinen einzigen ostdeutschen Spitzenbeamten. Höhn kritisierte, dass »auch nach 30 Jahren« Ostdeutsche »zumeist zu den Rädchen im Getriebe« gehörten. Bei einem Bevölkerungsanteil von 17 Prozent stellten Abteilungsleiter aus Ostdeutschland nur einen Anteil von drei Prozent. (dpa/jW)
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