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Namibia lehnt Angebot aus BRD ab

Windhuk. Namibias Präsident Hage Geingob hat ein Entschädigungsangebot der Bundesregierung zur »Wiedergutmachung« der Kolonialverbrechen in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika abgelehnt. Die von der BRD vorgeschlagenen Entschädigungen seien für seine Regierung »nicht akzeptabel«, erklärte Geingob am Dienstag. Er habe seinen Sondervermittler Zedekia Ngavirue damit beauftragt, die Verhandlungen mit der Bundesregierung fortzusetzen, um ein »überarbeitetes Angebot« zu erzielen. Berlin und Windhuk verhandeln seit 2015 über eine Vereinbarung, die neben einer offiziellen Entschuldigung Deutschlands für die Kolonialverbrechen auch Zusagen für Zahlungen enthalten soll. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2020, Seite 7, Ausland

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