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Ostafrika: Gespräche im Staudammstreit vertagt

Kairo. Nach einer weiteren virtuellen Verhandlungsrunde der Afrikanischen Union am Montag abend haben Äthiopien, Ägypten und der Sudan ihre Gespräche zur Lösung des Staudammstreits wieder vertagt. Nach neuen Gesprächen zu technischen und juristischen Fragen am Dienstag und Mittwoch sei für Donnerstag eine weitere Verhandlungsrunde auf Ministerebene geplant, teilte das ägyptische Bewässerungsministerium mit. Äthiopien will mit der riesigen Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre am Nil das größte Wasserkraftwerk Afrikas bauen. Die unteren Anrainerstaaten fürchten jedoch um ihre Wasserversorgung. Äthiopien widersetzte sich bereits in mehreren Gesprächsrunden den Forderungen Ägyptens und Sudans. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2020, Seite 6, Ausland

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