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Zehn Millionen verdienen zu wenig fürs Alter

Berlin. Zehn Millionen Beschäftigte in der BRD verdienen zu wenig, um später eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erreichen. Dies teilte das Bundesarbeitsministerium laut dpa am Dienstag mit. Für eine Rente oberhalb dieses Niveaus von aktuell 841 Euro müssten Beschäftigte rechnerisch über 45 Jahre hinweg mehr als 23.886 Euro pro Jahr verdienen. Dem Ministerium zufolge erreichte 2019 rund ein Drittel der gut 33 Millionen Menschen, die in der Bundesrepublik sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, ein solches Einkommen nicht. Ein Anrecht auf Grundsicherung im Alter besitzen nur Menschen, die so wenig eigenes Einkommen, Rentenansprüche und eigenes Vermögen mit eingeschlossen, haben, dass es für den staatlich festgesetzten Lebensunterhalt nicht reicht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2020, Seite 1, Inland

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