Zum Inhalt der Seite

Kämpfe im Kaukasus halten an

Jerewan. An der Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien sind am Donnerstag erneut Gefechte zwischen den beiden Ländern ausgebrochen. Die aserbaidschanische Armee beschieße seit dem frühen Morgen an der nördlichen Grenze »armenische Dörfer mit Mörsergranaten und Haubitzen«, erklärte das armenische Verteidigungsministerium in Jerewan. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium teilte hingegen mit, die Kämpfe nahe der Grenze seien ausgebrochen, nachdem die Armenier »aserbaidschanische Dörfer mit großkalibrigen Waffen« beschossen hätten. In den vorangegangenen Tagen hatte es wiederholt Gefechte zwischen der aserbaidschanischen und der armenischen Armee gegeben.(AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!