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15.07.2020
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BRD: Vermögensungleichheit höher als gedacht
Berlin. Die Vermögen hierzulande sind laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weit ungleicher verteilt als bisher angenommen. Das Papier wird am Mittwoch veröffentlicht und lag Zeit online am Dienstag vor. Demnach besitzt ein Prozent der Bevölkerung 35 Prozent statt wie bisher angenommen knapp 22 Prozent des Nettovermögens in der BRD. Die oberen zehn Prozent vereinen rund zwei Drittel des gesamten Nettovermögens auf sich. »Deutschlands ohnehin schon hohe Vermögensungleichheit wurde bisher deutlich unterschätzt«, wunderte sich DIW-Forscher Johannes König. (Reuters/jW)
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