Zum Inhalt der Seite

BRD: Vermögensungleichheit höher als gedacht

Berlin. Die Vermögen hierzulande sind laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weit ungleicher verteilt als bisher angenommen. Das Papier wird am Mittwoch veröffentlicht und lag Zeit online am Dienstag vor. Demnach besitzt ein Prozent der Bevölkerung 35 Prozent statt wie bisher angenommen knapp 22 Prozent des Nettovermögens in der BRD. Die oberen zehn Prozent vereinen rund zwei Drittel des gesamten Nettovermögens auf sich. »Deutschlands ohnehin schon hohe Vermögensungleichheit wurde bisher deutlich unterschätzt«, wunderte sich DIW-Forscher Johannes König. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2020, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!