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EU-Großprojekte teurer und verzögert

Brüssel. Der Bau zentraler EU-Verkehrsprojekte verzögert sich nach einem am Dienstag in Brüssel vorgestellten Bericht des Europäischen Rechnungshofs durchschnittlich um mehrere Jahre und wird deutlich teurer als geplant. Untersucht wurden acht von der EU kofinanzierte Großvorhaben, die die Verkehrsnetze von 13 EU-Staaten besser miteinander verbinden sollen. Sie sind Teil des »transeuropäischen Kernnetzes«, das grenzüberschreitende Verbindungen innerhalb der EU verbessern soll, wie der Rechnungshof mitteilte. Die Arbeiten dauerten im Schnitt elf Jahre länger als geplant, die Kosten seien um 17 Milliarden Euro, fast 50 Prozent, gestiegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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