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Flüchtlinge vor der Küste Spaniens gerettet

Madrid. Die spanische Seenotrettung und die Polizei haben binnen zwei Tagen insgesamt 62 Migranten von fünf Booten im Mittelmeer gerettet. Die Menschen seien am Mittwoch und Donnerstag vor der Küste der südöstlichen Region Murcia entdeckt und in die Häfen von Cartagena und Águila gebracht worden, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press. Die Menschen seien einer Gesundheitskontrolle unterzogen worden, zu der auch ein Test auf das Coronavirus gehöre, sagte der Vertreter der Zentralregierung in Murcia, José Vélez. Er dankte allen beteiligten Rettungskräften und erinnerte daran, dass die Migranten vor einem »sozialen und politischen Drama« flüchteten. Spanien zählt zusammen mit Italien und Griechenland zu den Ländern an der EU-Außengrenze, in denen die meisten Flüchtlinge eintreffen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2020, Seite 1, Ausland

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