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Hanau: Attentäter laut BKA kein »Rechtsextremist«

Berlin. Für das Bundeskriminalamt ist der Attentäter von Hanau einem Medienbericht zufolge kein Anhänger einer »rechtsextremistischen« Ideologie. Tobias Rathjen, der am 19. Februar neun Menschen mit Migrationshintergrund erschossen und zuvor ein mehrseitiges rassistisches Pamphlet im Internet veröffentlicht hatte, habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seine Verschwörungstheorien zu erlangen. Das stehe nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung im Abschlussbericht des BKA.

Die »Initiative 19. Februar Hanau« kritisierte in einer Mitteilung vom Sonnabend, das BKA wende wie auch andere Behörden »schlicht falsche Kategorien« an. Vielmehr kennzeichneten »Verschwörungstheorien, irrationaler Hass, Frauenfeindlichkeit und auch ›psychische Auffälligkeit‹« das Milieu heutiger Faschisten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2020, Seite 1, Inland

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