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Bericht: Keine Lösung in EU für Atommüll

Brüssel. Mehr als 60.000 Tonnen hochradioaktiver Müll aus Atomkraftwerken werden einem Bericht zufolge derzeit in der EU gelagert, ohne dass es eine dauerhafte Lösung für die Entsorgung gäbe. Finnland sei weltweit das einzige Land, das ein Endlager für diese Abfälle baue, heißt es im »World Nuclear Waste Report«, den die Heinrich-Böll-Stiftung am Mittwoch in Brüssel vorstellte. Mitfinanziert wurde der Bericht von den Europäischen Grünen. Die Frage nach langfristiger Lagerung dränge zunehmend, da einige europäische Zwischenlager mittlerweile fast voll seien, heißt es in dem knapp 150seitigen Papier. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2020, Seite 7, Ausland

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