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5.000 Migranten an Mexikos Südgrenze

Foto: Moises Castillo/AP Photo
Dem Ziel ein Stück näher: Migranten aus Zentralamerika überqueren die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko

Ciudad Hidalgo. Eine neue Gruppe zentralamerikanischer Migranten, die mit einer Karawane aus Honduras aufgebrochen war, begann am Montag den Grenzposten zu erreichen, der die guatemaltekische Stadt Tecún Umán mit Mexiko verbindet. Etwa 5.000 Menschen versammelten sich ab 4 Uhr morgens (Ortszeit), um zum Grenzposten in Ciudad Hidalgo im Bundesstaat Chiapas vorzustoßen, der weiterhin geschlossen und von der Nationalgarde bewacht wird. Wie die US-Nachrichtenagentur AP berichtete, bewegten sich die Migranten von der Grenzbrücke weg in Richtung des Flusses, nachdem mexikanische Beamte ihnen mitgeteilt hatten, dass ihnen die Durchreise durch das Land nicht gestattet würde. Demnach begannen sie den seichten Suchiate zu überqueren.

Die Regierung von Präsident Andrés Manuel López Obrador hatte am Sonntag erklärt, dass sie 1.087 Migranten in den südlichen Bundesstaaten Chiapas und Tabasco aufgenommen und ihnen je nach ihrem Einwanderungsstatus mehrere Möglichkeiten angeboten habe. Diejenigen, die diese nicht annehmen oder um Asyl bitten wollen, werden keine sichere Passage in die USA erhalten, so das Innenministerium.

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Am Sonnabend hatte Mexiko vorübergehend die Grenze geschlossen, nachdem Migranten in Tecún Umán eine Polizeikette auf der Grenzbrücke durchbrochen hatten und von der Nationalgarde zurückgedrängt wurde. Später hatte sich Berichten zufolge die Lage wieder entspannt und kleinere Gruppen wieder über die Grenze gelassen. (Reuters/jW)

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Erschienen am 21.01.2020, Ausland

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