Zum Inhalt der Seite

Verdi fordert neue Regeln beim Mindestlohn

Berlin. Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Erhöhung beim Mindestlohn auf zwölf Euro und neue Regeln zur Festlegung der künftigen Lohnuntergrenze. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis verlangte dazu in Berlin eine neue Geschäftsordnung für die Mindestlohnkommission. Dadurch solle das Gremium mehr Spielraum für die Festlegung des Mindestlohns haben. Seit der jüngsten Neuberufung der Kommission am 18. November 2019 ist Kocsis dort Mitglied. Sie forderte, die Kommission solle die Anpassung des Mindestlohns nicht wie bisher gemäß der durchschnittlichen Tariferhöhungen festlegen. Einen höheren Stellenwert solle der auch im Mindestlohngesetz vorgesehene Mindestschutz der Beschäftigten bekommen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2020, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!