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Regierungsbildung in Sachsen verzögert sich

Dresden. Die Verhandlungen zwischen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Bildung einer neuen Regierung in Sachsen verzögern sich. Wie es am Freitag aus Verhandlungskreisen hieß, benötigen die Politiker noch Zeit für Formulierungen im Vertragstext. Nach interner Planung sollte der Vertrag eigentlich am Freitag nachmittag präsentiert werden, gerechnet wird damit an diesem Sonnabend. Die CDU war bei der Landtagswahl am 1. September mit 32,1 Prozent der Zweitstimmen stärkste Kraft vor der AfD (27,5 Prozent) geworden. Dahinter rangierten Die Linke (10,4), Grüne (8,6) und SPD (7,7). CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte schon im Vorfeld eine Koalition mit Linken und AfD ausgeschlossen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2019, Seite 4, Inland

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