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Kindersoldaten: BRD missachtet UN-Hinweise

Berlin. Mehrere Kinderhilfsorganisationen haben der Bundesregierung vorgeworfen, UN-Empfehlungen zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten zu missachten. So würden ehemalige Kindersoldaten aus Afghanistan oder Somalia oft nicht als Geflüchtete anerkannt, heißt es im »Schattenbericht Kindersoldaten 2019«, den das »Deutsche Bündnis Kindersoldaten« am Mittwoch veröffentlicht hat. Ihm gehören die Kindernothilfe sowie die deutschen Abteilungen von »Terre des Hommes« und »World Vision« an.

Auch müsse die BRD Waffenexporte in Länder stoppen, die Menschenrechte verletzten oder in bewaffnete Konflikte verwickelt seien, forderte Frank Mischo von der Kindernothilfe. Zudem habe die Zahl der minderjährigen Bundeswehr-Rekruten im Jahr 2017 mit 2.128 einen Höchststand erreicht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2019, Seite 1, Inland

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