Zum Inhalt der Seite

Südkorea wendet sich an WTO

Seoul. Im Handelskonflikt mit Japan will Südkorea über die Welthandelsorganisation (WTO) gegen die verschärften Exportkontrollen vorgehen, durch die Tokio die Belieferung südkoreanischer Technologiekonzerne mit Materialien für Handys und Halbleiter erschwert. Die Kontrollen seien »politisch motiviert« und »diskriminierend«, sagte die südkoreanische Handelsministerin Yoo Myung Hee am Mittwoch in Seoul. Die Halbleiter machen etwa ein Fünftel der gesamten südkoreanischen Exporte aus. Bis zu einer Entscheidung der WTO vergehen allerdings Jahre. Südkorea hält sich deshalb selbst »alle Optionen« offen, um auf die Kontrollen zu reagieren, sagte Yoo. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!