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Korruptionsaffäre

Wahlverliererin in Guatemala verhaftet

Guatemala-Stadt. Drei Wochen nach ihrer Niederlage bei der Präsidentenwahl in Guatemala ist die sozialdemokratische Kandidatin Sandra Torres wegen mutmaßlicher Verwicklung in eine Korruptionsaffäre festgenommen worden. Die 63jährige soll sich wegen Korruption und der Beteiligung an einer kriminellen Verschwörung verantworten, teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Julia Barrera, mit. Es geht um den Vorwurf, dass bei ihrer Wahlkampagne 2015 rund 2,5 Millionen Dollar (knapp 2,3 Millionen Euro) nicht korrekt verbucht wurden. Torres sprach dagegen von »politischer Verfolgung« und machte für diese den konservativen Politiker Alejandro Giammattei verantwortlich, der am 11. August die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen hatte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2019, Seite 6, Ausland

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