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Moskau erleichtert Passvergabe für Bewohner der Donbass-Republiken

Foto: Kay Nietfeld/dpa
Ein Mann hält einen russischen Pass in den Händen

Moskau. Russlands Regierung hat die Ausgabe von Pässen für Bewohner der Donbass-Republiken ausgeweitet. Einem Dekret von Staatspräsident Wladimir Putin vom Mittwoch zufolge können nun alle Personen, die zu Kriegsbeginn 2014 in den »Volksrepubliken« Donezk und Lugansk gemeldet waren, leichter die russische Staatsbürgerschaft erhalten. Damit könnten auch die Menschen schneller einen russischen Pass bekommen, die nach Ausbruch des Krieges nach Russische Föderation geflohen waren.

Seit Ende April ist es für die Bewohner der Donbass-Republiken bereits möglich, in einem vereinfachten Verfahren Staatsbürger des Nachbarlandes zu werden. Nach russischen Angaben haben bereits mehr als 10.000 Einwohner davon Gebrauch gemacht. (dpa/jW)

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Erschienen am 18.07.2019, Ausland

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