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Indonesien: Todesfälle unter Wahlhelfern

Jakarta. Bei der Auszählung der Wahlergebnisse in Indonesien sind nach amtlichen Angaben seit Mitte April mehr als 300 Menschen gestorben. Die staatliche Wahlkommission hat am Montag von mindestens 287 Todesfällen unter Wahlhelfern berichtet. Zudem gab es 18 Todesfälle bei der Polizei. Todesursache war demnach in den meisten Fällen völlige Erschöpfung. Indonesien ist das viertgrößte Land der Welt mit mehr als 260 Millionen Einwohnern und besteht aus über 17.000 Inseln. Wahlen sind stets auch eine organisatorische Herausforderung. Am 17. April waren sowohl das Staatsoberhaupt als auch ein neues Parlament gewählt worden. Zudem fanden Regional- und Kommunalwahlen statt. Die Zahl der Wahlhelfer während des Urnengangs und bei der Auszählung der Stimmen wird auf insgesamt mehr als sieben Millionen beziffert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2019, Seite 7, Ausland

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