Zum Inhalt der Seite
Nach dem Putsch

Sudan: Annäherung von Militär und Opposition

Khartum. Im Sudan haben sich das Militär und die Opposition angenähert. Man werde ein gemeinsames Komitee gründen, um Lösungen für die umstrittenen Punkte zu finden, sagte ein Sprecher des militärischen Übergangsrats am späten Mittwoch abend nach einem Treffen von Vertretern des Rates und des Bündnisses »Deklaration für Freiheit und Wandel«. Ein Sprecher des Gewerkschaftsbündnisses SPA teilte mit, das Treffen sei ein guter Start für die Gespräche gewesen.

Sudans Militär hatte Mitte des Monats Staatschef Omar Al-Baschir gestürzt und die Macht übernommen. Die Opposition fordert eine zivile Übergangsregierung. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2019, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!