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DR Kongo trauert um Ertrunkene

Kinshasa. Nach einem verheerenden Schiffsunglück mit wahrscheinlich Dutzenden Toten hat die DR Kongo am Karfreitag einen nationalen Trauertag begangen. Präsident Félix Antoine Tshisekedi hatte am Donnerstag Familien der Opfer besucht und Ermittlungen angekündigt, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Nach dem Unglück auf dem Kivusee im Osten des Landes wurden nach Behördenangaben bislang 14 Leichen geborgen. Mehr als 140 Menschen werden vermisst. Das Boot war am Montag abend gekentert. Der Kivusee trennt die DR Kongo von Ruanda. Auf dem Gewässer verkehren zahlreiche Passagierboote, die unter anderem die Großstadt Goma am Nordende mit der Stadt Bukavu im Süden verbinden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2019, Seite 7, Ausland

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