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Post darf Preise deutlich anheben

Berlin. Verbraucher müssen sich auf ein deutlich höheres Briefporto einstellen. Der sogenannte Preiserhöhungsspielraum soll um 10,6 Prozent steigen – dies schlug die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn vor. Das Porto für einen Standardbrief könnte Branchenkreisen zufolge auf bis zu 90 Cent steigen.

Bereits im Januar hatte die Bundesnetzagentur einen ersten »Preiserhöhungsspielraum« von 4,8 Prozent vorgeschlagen. Dies war der Post zuwenig, sie drohte indirekt mit Jobvernichtung. Das Bundeswirtschaftsministerium brachte eine Verordnungsänderung auf den Weg, woraufhin die Netzagentur neu rechnen musste und dann auf den höheren Wert kam. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2019, Seite 2, Inland

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