Zum Inhalt der Seite

Christen aus Gaza sollen nach Ostjerusalem dürfen

Tel Aviv. Zweihundert Christen aus Gaza ab einem Alter von 50 Jahren dürfen nun doch zu Ostern nach Ostjerusalem und in das von Israel besetzte Westjordanland reisen, teilte ein Vertreter der israelischen Regierung am Freitag mit. Am Platz der Grabeskirche in Jerusalem soll Jesus dem christlichen Glauben nach gestorben und wiederauferstanden sein. Die christliche Gemeinde hatte zuvor die Ausreisebegrenzung auf Jordanien kritisiert. Elias Dschelda, Sprecher der Christen in Gaza, sagte jedoch am Freitag, dass seine Gemeinde »nicht offiziell darüber informiert« worden sei. Zudem gebe es keine 200 Christen über 50 in Gaza. Wegen des jüdischen Pessach-Festes ist das Westjordanland seit Freitag komplett abgeriegelt. Palästinenser dürften bis 26. April die Übergänge nur in Ausnahmefällen passieren, teilte die israelische Armee mit. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2019, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!