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Schlechte Versorgung von Flüchtlingskindern

Berlin. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat anlässlich des gestrigen Weltgesundheitstags eine bessere ärztliche Versorgung von Flüchtlingskindern in der BRD gefordert. Sie seien an »vielen Stellen nur unzureichend gesundheitlich versorgt, und ›Kindern ohne Papiere‹ wird in der Regel gar keine medizinische Versorgung zuteil«, kritisierte die Organisation am Wochenende. Besonders problematisch sei für die Flüchtlingskinder die Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften. Dort würden ihnen oftmals »elementare Rechte« vorenthalten, wie Bildung und Gesundheit. Die derzeitige Gesundheitsversorgung für diese Kinder in der BRD gleiche einem »Flickenteppich«, sagte Holger Hofmann, Geschäftsführer des Kinderhilfswerks. In jedem Bundesland gelten andere rechtliche Standards. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2019, Seite 2, Inland

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